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Mitglieder ebnen den Weg: Fusion mit BBBank beschlossen

Am 24. Juni 2025 war es so weit: In der beeindruckenden Kulisse des Berliner Tempodroms kamen 945 Mitglieder zur Generalversammlung zusammen. Inklusive Vollmachten ergab sich eine Gesamtzahl von 1.316 Stimmen – und eine klare Entscheidung: Mit 93,3 Prozent Zustimmung votierten unsere Mitglieder für die Fusion mit der BBBank eG.

Jahresabschluss und Dividende

Der Vorstand präsentierte einen soliden Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024: Die Bilanzsumme stieg um 5,3 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro. Auch die Ertragslage war positiv: Das Zinsergebnis belief sich auf gute 36,6 Millionen Euro, das Provisionsergebnis lag moderat unter dem Bestwert des vergangenen Jahres und die Mieterträge unseres eigenen Immobilienportfolios konnten wir als Ertragssäule weiter ausbauen. Gleichzeitig wurden im Kredit-, Beteiligungs- und Immobilienbereich notwendige Abschreibungen als Reaktion auf die Zinswende und ein schwierigeres konjunkturelles Umfeld vorgenommen.

Beschlüsse und Nominierungen

Die Versammlung verabschiedete eine Dividende von 2,0 Prozent für das Geschäftsjahr 2024. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet und alle Beschlüsse bestätigt. Drei turnusgemäß ausscheidende Aufsichtsratsmitglieder wurden im Amt bestätigt. Mit der juristischen Verschmelzung (voraussichtlich September) wird der Aufsichtsrat des fusionierten Institutes seine Arbeit aufnehmen.

Vertreterversammlung

Nach der Fusion mit der BBBank werden rund 500.000 Mitglieder durch 143 gewählte Vertreter und Vertreterinnen repräsentiert. Die Vertreterwahlen finden alle vier Jahre statt. Dazu wird es weitere Dialog- und Informationsformate für alle Mitglieder geben.

Als von der Vertreterversammlung der BBBank zu wählende Aufsichtsratsmitglieder bestätigten die Mitglieder Joachim Rösemann und Prof. Dr. Henrik Schütt. Für den Wahlausschuss der Vertreterversammlung wurden Torsten Kluge (Aufsichtsrat und Betriebsrat) und René Schörnick (Leiter Kundenbetreuung) gewählt. Diese bereiten die Ergänzungswahlen zur Vertreterversammlung vor. Hierzu werden wir zu einem späteren Zeitpunkt informieren.

Gute Gründe für die Fusion

Vorstand und Aufsichtsrat betonten: Die Fusion ist ein konsequenter Schritt in die Zukunft, denn die aktuellen Herausforderungen – steigende regulatorische Anforderungen, Digitalisierungskosten und Wettbewerbsdruck – erfordern neue Stärken. Gemeinsam mit der BBBank überschreiten wir die notwendige Größenordnung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit deutlich. „Allein erreichen wir perspektivisch nicht die notwendige Skalierung, gemeinsam können wir mehr bewegen“, so PSD Vorstand Daniel Mohaupt. Beide Banken verbindet ein starkes genossenschaftliches Selbstverständnis, die Verwurzelung im öffentlichen Dienst und das Angebot eines modernen, persönlich-digitalen Bankings.

Sicherheit – und Kontinuität vor Ort

Ihre Verträge mit der PSD Bank genießen einen Bestandsschutz und werden weitergeführt. Die bekannten Ansprechpartner und der Standort erhalten eine zehnjährige Standort- und Beschäftigungsgarantie – ein außergewöhnlich starkes Bekenntnis zur Belegschaft und Region.

Fazit: Eine Entscheidung mit Weitblick

„Diese Fusion ist ein Aufbruch. Für eine starke, leistungsfähige Zukunft, die unsere genossenschaftlichen Werte bewahrt und neue Chancen eröffnet“, resümierte PSD Vorstandssprecherin Grit Westermann.

Ein starkes Miteinander – danke für Ihr Vertrauen!